Update Überbrückungshilfe 3­

­
Wie hoffen, Sie hatten ein tolles Wochenende bei den frühlinghaften Temperaturen.
 
Nun ist eine neue Woche gestartet und es kommt: Ein neuer Newsletter zum Thema Überbrückungshilfe. Über die letzten Monate ist dieses Thema auf seltsame Art und Weise vertraut geworden, wenngleich es auch bei der neuen Überbrückungshilfe III wieder viele Neuigkeiten zu beachten gilt. Die letzten Tage haben wir für Fortbildungen zum Thema sowie für die Beantragung erster Hilfen genutzt. Diese Erfahrungen würden wir gerne mit Ihnen teilen.
 
Uns liegen zum jetzigen Zeitpunkt bereits einige Anfragen zur Beantragung vor, welche wir nach und nach abarbeiten werden. Wir geben unser Bestes, dass es zu einer zügigen Beantragung kommt.
Dabei können wir zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nur mit Schätzungen arbeiten, welche bei der unklaren Infektionslage einen hohen Unsicherheitsfaktor haben. Im Zuge der Bearbeitung der Finanzbuchhaltung werden unsere Mitarbeiter ein Auge darauf haben, ob ggf. eine Beantragung in Frage kommt, damit ein Antrag bis zum Ende der Antragsfrist am 31. August 2021 erfolgen kann.
 
Neue Ausfüllhilfe zur Beantragung:
 
Um das Antragsverfahren für Sie und für uns zu vereinfachen, hat Tomasz Kowalczyk eine neue Datei zur Abfrage der wichtigsten Daten entwickelt. Im Rahmen der Beantragung der Überbrückungshilfe III haben wir als Ihr Partner weiter verschärfte Prüfungen zu tätigen. So muss u.A. die Corona-Betroffenheit klar dargestellt werden.
Auch die beantragten Fixkosten sind weiter aufzuschlüsseln. Daher nutzen Sie bitte im Bereich „Meine Fixkosten“ die vorgesehenen Zeilen aus und fügen ggf. noch weitere hinzu. Orientieren Sie sich bei der Eintragung gerne an dem Sheet „FAQ Stand 22.02.21“. Hier haben wir den wichtigsten Teil aus den FAQs für Sie abgelegt, die Übersicht über die ansetzbaren Fixkosten. Dies erleichtert uns die Beantragung und bereitet uns auf Rückfragen der prüfenden Stelle sehr gut vor.
 
Zeitraumunabhängige Investitionen im Rahmen der ÜH III
 
Unter dem Punkt 14 der Fixkosten finden Sie, neu hinzugekommen, Aufwendungen für bauliche Modernisierungs- / Renovierungsmaßnahmen, für Investitionen in Digitalisierung oder für die Umsetzung von Hygienekonzepten. Konkret heißt es in den FAQ hierzu:

Förderfähig sind Kosten, die im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind. Das Fehlen einer Schlussrechnung steht der Erstattungsfähigkeit der Kosten nicht entgegen; eine reine Beauftragung der baulichen Maßnahmen reicht hingegen nicht aus (mindestens Zwischenrechnungen erforderlich).
Außerdem können unter denselben Voraussetzungen auch Investitionen in Digitalisierung (z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops, Eintrittskosten bei großen Plattformen) einmalig bis zu 20.000 Euro als erstattungsfähig anerkannt werden. Anschaffungskosten von IT-Hardware sind dabei ansetzungsfähig, unter der Voraussetzung, dass diese zum Zeitpunkt der Schlussabrechnung noch im Unternehmen vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall, ist eine Rückzahlung der dafür erhaltenen Förderung fällig.

 
Dieser Punkt bietet erheblichen Gestaltungsspielraum. Hierunter dürften viele Investitionen/Anschaffungen fallen, welche bei Ihnen im Jahr 2020 bereits entstanden sind, aktuell geplant sind oder bisher mangels Mittel nicht umgesetzt werden konnten. Bei Rückfragen zu einzelnen Investitionen, geben Sie uns gerne Bescheid.
 
Wie Sie sehen, passiert im Rahmen der Überbrückungshilfe wieder Einiges. Wir bleiben hier weiter am Ball und halten Sie auf dem Laufenden. ­ ­ ­ ­

Wir wünschen Ihnen einen tollen Montagabend. Bleiben Sie gesund!

Liebe Grüße Ihre

Mertens Schabow Steuerberatungsgesellschaft